Lord Of The Lost/Novembrance (21.11.2014 Sondershausen, Stock’sen)

Lord Of The Lost/Novembrance (21.11.2014 Sondershausen, Stock’sen)

Am. 21 November 2014 hieß es ein allerletztes Mal „Bühne frei“ für die „Into The Fire“- Show von Lord Of The Lost. Im Klubhaus Stock’sen (Sondershausen) endete die diesjährige Tour der Hamburger.

 

IMG_1030Als Support war die aus Sondershausen stammende Symphonic-Metal Band Novembrance dabei. Die Band besteht aus Dominique Bittersweet an den Vocals, Alexander „Atze“ Hundt und Yves Eckstädt an den Gitarren, Paul Wahrenberg am Bass, an den Keys Robert Grün und an den Drums Nino Schille. Um 20:30 Uhr füllte sich das Klubhaus und gespannt warteten die Fans vor der Bühne. Langsam wurde das Licht gedämmt und der Geräuschpegel sank. Es war mittlerweile 21:15 Uhr, als das Intro von Novembrance anlief und die Musiker nach und nach die Bühne betraten. Mit „Thirteen“ eröffneten sie den Abend. Allerdings gab es leichte technische Probleme, weshalb die Stimme der Sängerin teilweise nicht zu hören war. Trotz der Umstände heizten die sechs Heimischen das Publikum reichlich auf. „Bittersweet“, „Victory“ oder auch mit den zwei deutschen Stücken „Stumme Schreie“ und „Tränenmeer“ lieferte Novembrance ein knapp 40-minütige Show. „Nemo“, ein Cover von Nightwish, war der letzte Song der Setlist und damit verabschiedeten und bedankten sich die sechs Musiker aus Sondershausen und kündigten die Headliner des Abends an.

IMG_3168Schnell wurden die Instrumente abgebaut und letzte Vorbereitungen eingeleitet, bevor das Intro anlief. Die fünf Hamburger stürmten auf die Bühne und rissen sofort das Publikum mit sich. Gleich nach „Prologue“ folgten „Kill it with fire“ und „Kingdom come“. Das darauf folgende Lied brauchte die Band nicht wirklich ansagen. Die Mittelfinger der Fans gingen fast von allein nach oben, als Chris lauthals „Bitch“ schrie. Auch ältere Stücke wie „Dry the rain“, „Do you wanna die without a scar?“ und „Prison“ fanden ihren Platz in der Setlist. Das Publikum feierte kräftig mit. Mit „Six feet underground“, „Undead or alive“ und „Odium“ heizten sie das Klubhaus ordentlich ein. Chris, Bo, Class und Tobias verschwanden von der Bühne und überließen diese nun Gared, dem Multitalent. Dieser legte ein einzigartiges Solo mit seiner N.O.R.A hin, wobei die Fans ihn tatkräftig unterstützten. Die letzten Töne ließen schnell auf das nächste Lied schließen: „Blood for Blood“. Die Band stand wieder vollzählig auf der Bühne. Nach „I.D.G.A.F“ folgten etwas ruhigere Songs. Besonders ruhig und melodisch war „Beyond beautiful“, wobei auch „Go to hell“ vom neuen Album gut beim Publikum ankam. Es wurde für einen kleinen Augenblick etwas leiser, als das Intro „Live today“ anlief.

IMG_3251Als jedoch Chris und Co. „Black Lolita“ anstimmten, wurde es im Klubhaus auch wieder deutlich lauter. Dass die Fans beziehungsweise das gesammelte Publikum ziemlich textsicher war, zeigte sich an den nächsten Liedern. Reichlich mitgesungen wurde bei „Afterlife“, Break you heart“ und „Sex on legs“. „In a perfect world“ war der vorerst letzte Song. Die Hamburger verließen die Bühne und das Publikum begann sofort zu klatschen, pfeifen und Zugabe zu rufen. Ein wenig später kamen sie zurück und forderten ihre Fans auf, bei „Die tomorrow“ noch einmal ordentlich mit zu feiern. Kurz daraufhin gingen Class, Chris, Gared und Bo von der Bühne und Tobias legte ein Drumsolo hin. Die Backliner brachten den Jungs jeweils eine Sonnenbrille und Gared stimmte „La Bomba“ an. Nun hieß es ein letztes Mal alles zu geben, auch die Fans tanzten und sangen kräftig mit. Chris kündigte das letzte Lied als sogenannten „Scheibenwischer-Song“ an und bat das Publikum die Hände in die Höhe zu heben. „Credo“ bildete zusammen mit „Bad romance“ den Abschluss, woraufhin sich die fünf Musiker verabschiedeten und sich für die gesamte Tour nocheinmal bedankten.

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Text: Kiki Katze

Bilder: Belinda Hentsch

 

Setlist von Novembrance:

  1. Thirteen
  2. Tears
  3. Melancholia
  4. Into the Night
  5. Bittersweet
  6. Stumme Schreie
  7. Tränenmeer
  8. Victory
  9. Remember me
  10. Nemo (Nightwish-Cover)

Setlist von Lord Of The Lost:

  1. Intro „ Into the fire“
  2. Prologue
  3. Kill it with fire
  4. Kindom come
  5. Bitch
  6. Do you wanna die without a scar?
  7. Zillah
  8. Prison
  9. Six feet underground
  10. Undead or alive
  11. Odium
  12. Gared und N.O.R.A
  13. Blood for Blood
  14. I.D.G.A.F
  15. Beyond Beautiful
  16. Go to hell
  17. Dry the rain
  18. Intro „Live today“
  19. Live today / Black Lolita
  20. Fists up in the air
  21. Afterlife
  22. Break your heart
  23. Sex on legs
  24. In a perfect world
  25. Intro“LI“
  26. Die tomorrow
  27. Drum Solo
  28. La Bomba
  29. Credo / Bad romance / Credo

1 Dezember 2014

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