Veranstaltungshinweis: Music Experience VIII am 18.12. in Dortmund mit Kai Havaii/Stefan Kleinkrieg (Extrabreit), No More, Mona Mur & En Esch

Veranstaltungshinweis: Music Experience VIII am 18.12. in Dortmund mit Kai Havaii/Stefan Kleinkrieg (Extrabreit), No More, Mona Mur & En Esch

Am 18.12. findet im FZW in Dortmund die Veranstaltung Music Experience VIII mit Kai Havaii/Stefan Kleinkrieg (Extrabreit), No More, Mona Mur & En Esch statt – eine Mischung aus Lesung und Konzert.

Kai Havaii hat mit „Hart wie Marmelade“ ein mitreißendes Buch über ein wirklich wildes Leben geschrieben. Die Geschichte eines jungen „Spontis“ aus der westfälischen Provinz, der es zum Popstar bringt: In Hagen, der Wiege der Neuen Deutschen Welle, nimmt alles seinen Anfang. Kai Havaii wird Sänger von EXTRABREIT – von den Fans heiß geliebt und von Franz Josef Strauß indiziert. Kai Havaii nimmt mit auf einen rasanten Trip, erzählt vom Aufbruch der Siebziger zu freier Liebe, Kommuneleben und Garagenpunk und vom Groove der Achtziger in Röhrenjeans und Neon. Begleitet wird er von Stefan Kleinkrieg, dem Gitarristen von Extrabreit, zusammen mit Havaii seit 1979 das Herz der Band. Die beiden werden die bekanntesten Extrabreit-Hits zur Akustik-Gitarre servieren.

Postpunk-Diva Mona Mur und Industrial Music-Legende En Esch (ex-KMFDM) zelebrieren ihr „Neo Weimar Brecht Weill Punk Cabaret“ von Liebe, Tod, Wahnsinn, Schmerz und Schönheit, Politik und Perversion in einem Malstrom aus hysterischen Loops, entfesselten Synthesizern, dreckigen Feedbackgitarren und Melodram.

Bekannt wurde die Band No More durch den genresprengenden Klassiker „Suicide Commando“, einem Titel, der seit seinem Erscheinen 1981 nicht nur auf zahlreichen Compilations erschienen ist, sondern auch durch Remixe z.B. von DJ Hell immer wieder ins Rampenlicht gestellt wurde. So ist der Song auch heute noch unverzichtbarer Teil vieler DJ-Sets von Dark Wave bis Electroclash, von EBM bis Post Punk, von Electro bis Indie. Tina Sanudakura nutzt Theremin und obskure Elektronika, wie den grünen Kreis, um mit schimmernden Klängen das Dunkel auszuspionieren. Andy Schwarz greift die fluoreszierenden Klänge auf. Flüstert, bellt, nölt und croont. Minimalistische Elektronika und versprengte Gitarrenmelodien definieren das, was nicht gesagt wird.

Einlass ist um 19h, Beginn um 20h. Infos: www.fzw.de

8 Dezember 2014 NEWS

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