Egomey – Okkulte Offenbarung

Egomey – Okkulte Offenbarung

Die fünf jungen Musiker von Egomey begeben sich mit ihrem Erstlingswerk „Offenbarung“ auf die Spuren Dante Alighieris, stoßen mit ihrem facettenreichen Gemisch düsteren Darkmetals in ungeahnte Tiefen der Hölle vor. Schwarzmetallische Wurzeln umranken Neue Deutsche Härte und postmetallisches Chaos, getragen von wogender Melodiösität.

Seit 2017 spielt das Quintett nun schon gemeinsam, stets auf der Suche, immer neugierig. „Unsere Atmosphäre erzeugen wir mit den Gitarren und dem Gesang“, unterstreicht Frontmann Felix. So werden die treibenden Saitenwogen und pochenden Schlagwerkgewitter von seinem klaren Gesang, aber auch von giftigem Keifen und gutturalem Growlen begleitet, meist in deutscher Sprache. Die Verse der Formation folgen dabei der Vision hinter Egomey selbst. Der neologistische Bandname eint die lateinischen Wörter „ego“ und „mei“, grob übersetzt „mein Ich“, und deutet den metaphorischen Abstieg in die eigene innere Höllenlandschaft an.

„Mir ist es wichtig, dass beim Zuhörer ein innerer Film abläuft, der aus dem Text und der Musik entsteht“, resümiert Felix. Eine übergreifende oder gar heilbringende Message mit erhobenem Zeigefinger ist jedoch nicht beabsichtigt, vielmehr Selbstreflexion und das Erforschen der eigenen seelischen Unterweltslandschaft.

„Offenbarung“ entpuppt sich als vielschichtiger Streifzug durch diverse Ebenen der Schattenwelt, als eine kleine „Göttliche Komödie“.

Felix gibt im Interview weitergehende Auskünfte.

https://negatief.de/stories/egomey-okkulte-offenbarungen/

11 July 2021 NEWS

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