Sanctuary „The Year The Sun Died“

10 September 2014

Sanctuary  „The Year The Sun Died“

(Century Media/Universal)
Die Zukunft von Nevermore ist fraglich. Umso besser, dass Sänger Warrel Dane und Bassist Jim Sheppard rechtzeitig die Vorgängerband Sanctuary neu animiert haben. Das Comeback „The Year The Sun Died“ schließt allerdings weniger an die Klassiker „Refuge Denied“ (1988) und „Into The Mirror Black“ (1990) an als an die ersten drei Nevermore-Werke and Danes Soloalbum „Praises Of The War Machine“. Heißt im Klartext: Moderner, düsterer, schwerer Metal mit großen Melodien und markantem Gesang, der die progressiven Elemente der letzten Nevermore-Scheiben jedoch außen vor lässt. Gelungene Wiederkehr! Blach

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Songs Of Lemuria & Nik Page „Die Liebe ist ein Raubtier“ (EP)

10 September 2014

Songs Of Lemuria & Nik Page „Die Liebe ist ein Raubtier“ (EP)

(Wannsee/Sony)
Eigentlich sind sie für Coverversionen im Klassik-Gewand bekannt, doch auf ihrer aktuellen EP „Die Liebe ist ein Raubtier“ experimentieren Songs Of Lemuria verstärkt mit Eigenkompositionen – ausgenommen das Elements-Of-Crime-Cover „Weißes Papier“. Auch musikalisch blickt die Formation um Nik Page hier öfter über den Tellerrand. Die Dark-Edition des Titelsongs ist z.B. rein elektronischer Natur. Doch natürlich gibt es auch auf dieser auf 999 Stück limitierten 6-Track-EP wieder den altbekannten Mix aus Klassik, Chanson und Pop, der Lust auf das nächste Album macht! Blach

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Substaat „Macht“

10 September 2014

Substaat „Macht“

(Danse Macabre/Alive)
Nachdem der selbstbetitelte Erstling noch traditionelle EBM feilbot, agiert die norwegische Formation Substaat dieser Tage deutlich melodischer. Das zweite Album, „Macht“, fischt in Gefilden von Future-Pop, Synthie-Pop und Electro und muss sich auch neben großen Namen wie VNV Nation, Covenant oder Mesh, die hier einen Remix beigesteuert haben, nicht verstecken. Eingängige Hooklines, schöner Gesang, tanzbare Beats – Electro-Herz, was willst du mehr? Blach

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Bacio Di Tosca „Was ich liebe“

1 August 2014

Bacio Di Tosca „Was ich liebe“

(Caput Medusae)
Mit „Was ich liebe“ präsentieren Bacio di Tosca eine Weltneuheit: die Relief-CD – eine CD mit einem dunkelrot funkelnden Swarovski-Stein. Musikalisch und konzeptionell ist indes alles beim Alten geblieben, denn die Sopranistin Dörthe Flemming bewegt sich einmal in ruhigen Gefilden zwischen Klassik und Dark Wave und vertont Gedichte von Hölty, Rilke, Storm, Hebbel, Baudelaire oder Busch. Ein ebenso bedächtiges wie anspruchsvolles Album, das all jenen zusagen dürfte, die in der Gothic-Kultur Werte wie Tiefsinn, Melancholie und Nachdenklichkeit suchen. Blach

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Empyrium „The Turn Of The Tides“

1 August 2014

Empyrium „The Turn Of The Tides“

(Prophecy/Soulfood)
Zwölf Jahre nach „Weiland“ hat sich bei Empyrium das Blatt gewendet, wie der Titel „The Turn Of The Tides“ bereits evoziert. Schwermütige, sakrale und epische Songs zwischen Neo-Klassik, Rock, Ambient und Filmmusik präsentieren Schwadorf und Sänger Helm, der die Stücke mit seiner klassischen Singstimme stark prägt, auf ihrem Comebackalbum. Auch Elemente aus Doom, Post-Rock und elektronischer Musik finden ihren Platz. Ein entschleunigtes Werk, das sehr tief gehen kann, wenn man ihm etwas Zeit schenkt. Blach

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Falconer „Black Moon Rising“

1 August 2014

Falconer „Black Moon Rising“

(Metal Blade/Sony)
Fordernd, aber niemals überfordernd beglücken die schwedischen Falconer den Power-Metal-Freund, der sich in rasenden Gefilden mit Einschlag zum Folk-Metal zu Hause fühlt. Das achte Album, „Black Moon Rising“, kommt im Gegensatz zum 2011er „Armod“ gänzlich ohne überbordende Keyboards und sirenenhafte Frauen-Backingvocals aus. Die Band besinnt sich erfreulicherweise auf ihr früheres Schaffen. Unaufgeregt und fast wie im Erzählstil wirkt der Gesang von Mathias Blad, sehr angenehm fällt auch der fette Sound von Andy LaRoque auf, der maßgeblich bei den Aufnahmen der Platte beteiligt war. Vielguth

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King810 „Memoirs Of A Murderer“

1 August 2014

King810 „Memoirs Of A Murderer“

(Roadrunner/Warner)
Die Amis King810 mögen es gerne rabiat. Auf ihrem Debüt „Memoirs Of A Murderer“ regiert zeitgemäßer Hartholz-Metal zwischen Pantera, Korn und Crowbar, der nicht nur durch viel Energie, sondern auch durch Abwechslung besticht. Denn auch einige balladeske Momente bindet das Quartett gekonnt ein. Lediglich das nervige Spoken-Word-Stück „Anatomy 1:2“ stört den Albumfluss erheblich, ansonsten solide Kost für alle, die es gerne groovig, hart und modern mögen! Blach

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Mayhem „Esoteric Warfare“

1 August 2014

Mayhem „Esoteric Warfare“

(Season Of Mist/Soulfood)
Im 30. Jahr ihres Bestehens veröffentlicht das norwegische Black-Metal-Urgestein Mayhem mit „Esoteric Warfare“ endlich wieder einen echten Meilenstein. Die Scheibe lebt von der progressiven, oft dissonanten Gitarrenarbeit des neuen Bandmitglieds Morten „Teloch“ Iversen (Nidingr), pfeilschnellen Drums, den charismatischen Schreien von Attila Csihar, der Gift und Galle spuckt sowie auch von doomigen Momenten. Technisch, brutal, dunkel, bedrohlich und bitterböse. Kurzum: großes Kino! Blach

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